Auto - Hannover: Leichte VW-Nutzfahrzeuge ziehen Bilanz für 2019

Auto - Hannover: Leichte VW-Nutzfahrzeuge ziehen Bilanz für 2019



Hannover (dpa) - Die Sparte der leichten Nutzfahrzeuge im VW-Konzern (VWN) stellt heute ihre abschießenden Zahlen für 2019 vor. Die wichtigsten Werte waren schon in den Daten enthalten, die vorige Woche für die gesamte Volkswagen-Gruppe bekannt wurden. Demnach sank das Betriebsergebnis der Tochter mit Hauptsitz in Hannover von 780 Millionen auf 510 Millionen Euro - ein Grund waren Kosten für Modelle wie den neuen Caddy. VWN bereitet zudem die Elektro-Version des VW-Busses (ID.Buzz) vor.


Der Umsatz ging etwas zurück, von 11,9 Milliarden auf 11,5 Milliarden Euro. Die Rendite - der Anteil des operativen Gewinns am Umsatz - nahm zuletzt von 6,6 auf 4,4 Prozent ab.


Auch das Geschäft der Nutzfahrzeug-Tochter könnte von der Corona-Krise schwer getroffen werden. Die drohende Rezession aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie dürfte sich etwa auf die Nachfrage von Unternehmen nach Transportfahrzeugen auswirken. Bei VWN ruht wegen stockender Zulieferungen und schwacher Verkäufe derzeit die Produktion - wie bei anderen Konzernmarken und Autobauern.


Ein wichtiges Projekt ist die nächste Auflage des Pick-ups Amarok. Hier arbeitet VWN mit dem US-Autobauer Ford zusammen, ebenso wie bei der Nutzung des eigenen Elektro-Baukastens für mögliche weitere Modelle. Im VW-Konzern liegt zudem der Schwerpunkt für das Autonome Fahren bei den Hannoveranern. Die geplante Beteiligung an der Ford-Tochter Argo AI soll im ersten Halbjahr umgesetzt werden.