Coronavirus: Zur Angst vor Ansteckung gesellt sich die Sorge um die deutsche Wirtschaft

Coronavirus: Zur Angst vor Ansteckung gesellt sich die Sorge um die deutsche Wirtschaft

Patient Wirtschaft



Der Gesundheitsminister spricht von der „Ruhe vor dem Sturm“. Die Virologen warnen vor einer womöglich viel zu frühen Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionen, weil die Fallzahlen noch immer täglich steigen. Ist es zynisch, angesichts dieser noch immer und wohl auch dauerhaft akuten Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung an die Wirtschaft zu denken?


Nein. Denn trotz aller Angst und Sorge vor Erkrankung, zugegebenermaßen zusätzlich mit einer Portion Ungeduld, muss sich unser Blick jetzt auch auf die Zeit nach der Corona-Welle richten. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft müssen parallel zum Schnüren gigantischer monetärer Hilfspakete eine Exit-Strategie ent­wickeln, einen schnellen, gewiss nur schrittweise möglichen Weg heraus aus der Krise weisen. Denn auch der schwer angeschlagene Patient Wirtschaft ist angewiesen auf möglichst schnelle Genesung. Auf dem Spiel steht das Schicksal ganzer Betriebe, das Schicksal von Millionen von Arbeitsplätzen, von persönlichen Existenzen.


Eine möglichst schnelle und möglichst risikolose Rückkehr zur Normalität darf in diesen Wochen nicht nur Träumerei bleiben; sie muss das Ziel sein.


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